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Verschleppt 1941/42

Social-Media-Reihe anlässlich der 80. Jahrestage der Deportationen von Jüdinnen und Juden aus Lemgo

Mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 nahm die Gewalt des Zweiten Weltkriegs nie dagewesene Dimensionen an. Auch die Verfolgung der Jüdinnen und Juden in den von Deutschland besetzten Gebieten verschärfte sich dramatisch: Hunderttausende jüdische Männer, Frauen und Kinder wurden bei Massenerschießungen ermordet. Wenige Monate später deportierte das NS-Regime zehntausende jüdische Verfolgte aus dem Deutschen Reich, Luxemburg und dem Protektorat Böhmen und Mähren in Ghettos und Lager im besetzten Osteuropa. Auch Lemgoerinnen und Lemgoer waren betroffen. Nur drei von ihnen überlebten die Shoah.

Anlässlich der 80. Jahrestage der Deportationen zeigt die Gedenkstätte Frenkel-Haus eine Social-Media-Reihe, die über die Geschichte der Transporte „in den Osten“ informiert, Biografien Deportierter beleuchtet und Gedenkorte in der Region sowie an den Zielorten vorstellt.

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Bis Mitte Januar 2022 steht die Deportation aus Münster, Osnabrück und Bielefeld am 13.12.1941 nach Riga im Zentrum der Reihe. Im März/April folgen Beiträge über die Deportation aus Bielefeld nach Warschau am 31.03.1942. Den Abschluss machen die Posts zum Transport der verbliebenen 22 jüdischen Bürgerinnen und Bürger Lemgos nach Theresienstadt am 31.07.1942.

Dank an:

Stadtarchiv Lemgo

Stadtarchiv Bielefeld

Archiv der Mendel-Grundmann-Gesellschaft im Kommunalarchiv Herford

United States Holocaust Memorial Museum

 

Grafik: Inga Vianden

Texte & Konzept: Sara Elkmann